Zeitaufwand: ca. 70–80 Minuten (zzgl. Ruhezeit 3 Stunden)
Küchenutensilien: Kastenform, Mixer
Zutaten für ein Brot
- 500 g Mehl (♠)
- 2 EL Zucker (♠)
- 15 g Hefe (♠)
- 1 TL Salz (♠)
- 300 ml Wasser lauwarm (♡)
- 50 ml Milch (♡)
- 50 g weiche Butter
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Rezept
Step by Step
- Die Zutaten (♠) vermischen und (♡) dazugeben. Mindestens 5 Minuten mit einem Mixer oder einer Küchenmaschine kneten.
- Die Butter nach und nach dazu geben und den Teig weitere 10 Minuten kneten.
- Den Teig nun abgedeckt 1 Stunden gehen lassen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfäsche platt drücken und in drei Teile teilen.
- Diese Teile zu Kugeln formen und erneut 1 Stunde gehen lassen.
- Die Kugeln vorsichtig zu Ovalen formen. Diese dann aufrollen (als wollte man Croissants rollen).
- Diese Rollen dann nebeneinander in eine Kastenform legen, die mit Backpapier ausgekleidet ist.
- Erneut 1 Stunde gehen lassen.
- Den Ofen auf 220°C (Ober-Unterhitze) vorheizen und dann das Brot bei 180°C 40–50 Minuten backen.
- Auf ein Kuchengitter stellen und komplett auskühlen lassen.
Itadakimasu!
Shokupan – Das fluffige Herzstück der japanischen Brotvielfalt
Japan ist für seine facettenreiche Küche weltbekannt. Von der ikonischen Miso Suppe über Sushi bis hin zu Takoyaki – japanisches Essen begeistert durch Tradition, Geschmack und Ästhetik. Doch Brot? Das mag für viele im Kontext von japanisch Kochen ungewohnt klingen. Hier kommt Shokupan ins Spiel, das fluffige Milchbrot, das sich einen festen Platz auf Japans Frühstückstischen erobert hat. In diesem Blogpost tauchen wir tief in die Geschichte, Kultur und Vielfalt dieses besonderen Brots ein – natürlich ohne dabei die Zubereitung zu verraten.
Die Geschichte von Shokupan: Ein westliches Erbe mit japanischem Twist
Shokupan, was wörtlich “Essen-Brot” bedeutet, hat seinen Ursprung in der Meiji-Zeit (1868–1912). In dieser Periode öffnete sich Japan nach Jahrhunderten der Isolation für den Westen und nahm zahlreiche kulturelle Einflüsse auf – darunter auch das Backen von Brot. Ursprünglich war Brot jedoch keine Hauptnahrungsquelle für die japanische Bevölkerung. Reis dominierte weiterhin die Teller, während Brot zunächst als exotisches Luxusprodukt galt.
In den 1920er-Jahren wurde Shokupan durch die Einführung spezieller Backtechniken und Zutaten wie Milch und Butter an den japanischen Geschmack angepasst. Anders als die robusten westlichen Brotsorten entwickelte sich Shokupan zu einem extrem weichen, luftigen und leicht süßlichen Brot. Mit der Zeit wurde es zu einem festen Bestandteil des modernen japanischen Lebensstils – sei es als Toast zum Frühstück oder als Basis für kreative Sandwiches
Shokupan im Alltag: Vielseitigkeit trifft Tradition
Shokupan ist heute aus japanischen Haushalten kaum wegzudenken. Besonders als Frühstück spielt es eine zentrale Rolle. Oft wird es leicht getoastet, mit Butter bestrichen oder mit Marmelade serviert. In Cafés findest du es häufig als Grundlage für aufwendige Kreationen, wie etwa Sandwiches mit Eiern, Katsu (paniertes Fleisch) oder Anko (süße rote Bohnenpaste).
Ein besonders schönes Beispiel ist der sogenannte “Fruit Sando” – ein Sandwich aus Shokupan, Schlagsahne und frischen Früchten. Diese Kombination von weicher Textur und natürlicher Süße hat sogar in sozialen Medien ihren Siegeszug angetreten. Wenn du dich für japanisch Kochen interessierst, wirst du sicher begeistert sein, wie Shokupan auf vielseitige Weise integriert werden kann.
Kulturelle Bedeutung: Brot versus Reis
Obwohl Reis nach wie vor das wichtigste Grundnahrungsmittel in Japan ist, hat Shokupan einen besonderen Platz erobert. Es steht für den Einfluss westlicher Kultur auf die moderne japanische Gesellschaft, ohne dabei den eigenen Charakter zu verlieren.
Interessanterweise wird Shokupan oft mit einer Prise Nostalgie verbunden. Für viele Japaner ist es das Brot, das sie in ihrer Kindheit gegessen haben – ob als Snack nach der Schule oder als Teil des klassischen Frühstücks. Diese emotionale Bindung macht Shokupan zu einem Symbol des Alltagskomfor
Warum Shokupan so einzigartig ist
Was macht Shokupan so besonders? Es ist die Textur. Der Teig wird durch eine spezielle Technik namens „Tangzhong“ vorbereitet, bei der ein Teil des Mehls und Wassers zu einem Pudding gekocht wird, bevor er in den Hauptteig eingearbeitet wird. Das Ergebnis? Eine unvergleichliche Fluffigkeit und Haltbarkeit.
Ein weiteres Merkmal ist der Geschmack. Shokupan hat eine leichte Süße, die es sowohl für herzhafte als auch süße Kombinationen perfekt macht. Egal, ob du es mit Avocado und Eiern genießt oder mit Marmelade – dieses Brot passt sich an.
Shokupan weltweit: Ein Exportschlager
In den letzten Jahren hat Shokupan seinen Weg aus Japan hinaus gefunden. In Bäckereien weltweit tauchen Variationen dieses Milchbrots auf, oft unter Namen wie “Japanese Milk Bread” oder “Hokkaido Bread”. Besonders in großen Städten mit einer florierenden Foodie-Szene genießt es wachsende Beliebtheit. Kein Wunder – die Kombination aus weicher Textur und mildem Geschmack ist universell ansprechend.
Wenn du dich selbst für japanisch Kochen begeisterst, hast du vielleicht schon gemerkt, dass Shokupan ideal ist, um asiatische und westliche Aromen miteinander zu verbinden. Es ist die perfekte Basis für Fusionsgerichte.
Shokupan – Ein Brot für alle Fälle
Obwohl Brot und Miso Suppe auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, sind sie beide unverzichtbare Bestandteile der japanischen Esskultur. Shokupan verbindet westliche Einflüsse mit japanischer Raffinesse und hat sich dadurch zu einem Symbol für modernen Genuss entwickelt.
Also, beim nächsten Frühstück oder Snack: Denk an Shokupan und lass dich von seiner fluffigen Perfektion begeistern!
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