Zutaten für eine Portion
- 300 g Rindfleisch für Gulasch
- 1 EL Butter
- 1 Zwiebel
- 1 Möhre
- 2 Kartoffeln
- ca. 100 ml Rotwein
- ca. 350 ml Rinderfond
- 2 EL Demi-glace (optional)
- Salz und Pfeffer
- 1 Frühlingszwiebel
- Speisestärke

Wenn du Demi-glace auf Vorrat kochst, kannst du hier etwas verwenden und den Rest einfrieren. Dann kannst du jede dunkle Soße damit immer optimieren.
Schritt für Schritt
1
Das Rindfleisch in mundgerechte Würfel schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.
2
Butter in einem großen Topf erhitzen. Das Fleisch darin bei kräftiger Hitze portionsweise rundherum braun anbraten. Der Bratensatz am Topfboden sorgt später für zusätzlichen Geschmack.
3
Rotwein in den heißen Topf gießen und den Bratensatz mit einem Kochlöffel vom Boden lösen. Den Wein kurz einkochen lassen.
4
Das Fleisch mit Rinderfond auffüllen. Optional Demi-glace einrühren, um die Sauce kräftiger und vollmundiger zu machen.
5
Möhren, Zwiebel und Kartoffeln schälen. Alles in relativ grobe, mundgerechte Stücke schneiden. Das vorbereitete Gemüse zum Fleisch geben. Die Flüssigkeit sollte die Zutaten weitgehend bedecken; bei Bedarf noch etwas Rinderfond oder Wasser ergänzen.
6
Den Eintopf bei niedriger bis mittlerer Hitze ungefähr eine Stunde sanft köcheln lassen, bis das Rindfleisch weich und das Gemüse gar ist. Gelegentlich umrühren.
7
Ist die Sauce am Ende noch zu flüssig, Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glatt rühren. Nach und nach in den kochenden Eintopf geben und kurz weiterköcheln, bis die gewünschte Bindung erreicht ist. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen.
Häufige Fragen zu Wyvern-Stew
Aus welchem Anime kommt der Wyvern-Stew?
Der Wyvern-Stew stammt aus Campfire Cooking in Another World with My Absurd Skill (japanisch Tondemo Skill de Isekai Hourou Meshi). In dem Isekai-Anime wird Mukouda in eine andere Welt beschworen und zieht mit seinen Gefährten umher, wobei erlegte Monster auch in der Küche landen. Der Eintopf greift genau diese Idee auf: aus Monsterfleisch wird ein deftiges Gericht.
Welches Fleisch nehme ich statt Wyvern?
Einen Wyvern bekommst du im Supermarkt naturgemäß nicht. In meiner Version übernimmt Rindfleisch für Gulasch die Rolle, weil es langes Schmoren gut verträgt und dabei richtig zart wird. Wer es heller mag, kann auf Pute oder Hähnchenschenkel ausweichen, dann verkürzt sich allerdings die Garzeit deutlich.
Was ist Demi-glace und brauche ich die wirklich?
Demi-glace ist eine stark eingekochte, konzentrierte Fleischsauce, die einem Eintopf viel Tiefe und Glanz gibt. Sie ist hier optional: Ohne funktioniert das Rezept genauso, mit wird die Sauce kräftiger und vollmundiger. Wenn du keine da hast, hilft es, den Rinderfond etwas länger einkochen zu lassen.
Warum soll ich das Fleisch portionsweise anbraten?
Weil zu viel Fleisch auf einmal die Pfanne abkühlt und das Fleisch dann im eigenen Saft kocht statt zu braten. Nur in Portionen bekommst du eine echte braune Kruste und den Bratensatz am Topfboden. Genau dieser Satz wird später mit dem Rotwein gelöst und ist der wichtigste Geschmacksträger im ganzen Eintopf.
Kann ich den Wyvern-Stew ohne Alkohol kochen?
Ja. Der Rotwein wird stark eingekocht, der Alkohol verfliegt also weitgehend. Wenn du komplett verzichten willst, löst du den Bratensatz stattdessen mit Rinderfond oder mit dunklem Traubensaft plus einem Spritzer Essig. Die Sauce wird dann etwas milder und weniger säurebetont.

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Wyvern-Stew aus Campfire Cooking
Manche Anime machen einfach Hunger, und Campfire Cooking in Another World with My Absurd Skill gehört ganz klar dazu. Der Reiz der Serie liegt genau da, wo auch mein Herz schlägt: beim Kochen. Aus dem, was unterwegs erlegt wird, entsteht ein Essen, das nach langem Tag am Lagerfeuer einfach glücklich macht. Der Wyvern-Stew ist meine Hommage an genau dieses Gefühl.
Einen echten Wyvern wirst du im Supermarkt natürlich nicht finden. Deshalb habe ich das drachige Monsterfleisch in eine Version übersetzt, die du zu Hause wirklich nachkochen kannst, ohne auf den herzhaften, deftigen Charakter zu verzichten. Kräftiges Fleisch, das lange schmoren darf, viel Wurzelgemüse und eine Brühe, die mit jeder Minute intensiver wird: So wird aus einer Anime-Szene ein Gericht, das tatsächlich auf deinem Teller landet.
Das Schöne an einem Eintopf ist, dass er verzeiht und belohnt. Nimm dir Zeit beim Anbraten, lass ihn danach in Ruhe köcheln, und der Rest passiert fast von allein. Genau so, wie man es sich am Lagerfeuer vorstellt.

